Initiativkreis Ortsdurchfahrt gegründet

Veröffentlicht am 26.10.2014 in Allgemein

NW vom 25.10.2014, von Karsten Schulz

Bürger äußern deutliche Behörden-Kritik / Interessen bündeln und gemeinsam handeln

Espelkamp-Frotheim (Kas) Das Maß ist voll. Die Frotheimer wollen sich nicht länger von irgendwelchen Behördenvertretern vertrösten lassen. So könnte man die Diskussion zusammenfassen, die Donnerstagabend im Anschluss an einer Ortsbesichtigung im Frotheimer Ortskern im Gasthaus Albersmeyer geführt wurde. 

Auf Initiative des SPD-Ortsvereins hatten sich Anlieger und Nutzer die Schlagloch-Piste der Ortsdurchfahrt angeschaut (die NW berichtete gestern). Noch am selben Abend hatte sich ein Initiativkreis gebildet, der eine Interessengemeinschaft gründen möchte, um mit Nachdruck einen Ausbau der maroden Piste zu fordern.

"Wir müssen hier mit einer Stimme reden und unsere Interessen bündeln", sagte Ortsvereinsvorsitzender und SPD-Ratsherr Günter Bünemann. Er stieß bei den Anwesenden damit auf große Zustimmung, zumal inzwischen jeder vom schlechten Zustand der Landesstraße betroffen ist. 

Ein Anlieger hatte sogar bemerkt, dass sich aufgrund der deutlich erhöhten Geräuschentwicklung erste Risse an seinem Haus zeigten. "Und es wird von Monat zu Monat schlimmer." Eine andere Teilnehmerin der Versammlung spricht von ihrer "täglichen Erfahrung, die sie mit dieser Straße hat". "Ich kenne hier jedes Schlagloch. Man denkt ja, man sei betrunken." 

Günter Bünemann begründete, warum die SPD die Initiative ergriffen habe, um eine Interessengemeinschaft Ortsdurchfahrt auf den Weg zu bringen. "Wir brauchen wieder Bewegung. Es tut sich in dieser Frage bei den Behörden in letzter Zeit wieder überhaupt nicht s mehr. So ist jedenfalls unser Eindruck." 

Wenn es eine Gruppe gebe im Dorfe, dann könne man sich auch regelmäßig untereinander verständigen und nachfragen, ob der ein oder andere wieder Post von den Behörden bekommen hat oder auch nicht. Außerdem könne man schneller und besser herausfinden, ob und bei wem entsprechende Grundstücksverhandlungen geführt werden. "Wir müssen voneinander wissen und uns gegebenenfalls gegenseitig unterstützen."

Nichts hält Bünemann von dem Vorschlag eines Frotheimers, der davon sprach, die oberste Schicht der Straße abfräsen zu lassen,um sie dann neu zu teeren. "Das kann nur die allerletzte Möglichkeit sein, wenn wirklich vielleicht gar nichts mehr gehen sollte", so Bünemann." Er appellierte an alle Beteiligten, an der großen Lösung eines richtigen Ausbaus festzuhalten, weil nur so die Probleme mit Parkplätzen, Beschilderung, Bushaltestellen und des sicheren Schulweges gelöst würden.

Werner Rose, Günter Bünemann, Schulleiterin Erika Müller, Kindergartenleiterin Susanne Diekmann-Harms und Thomas Dullweber erklärten sich bereit, den Initiativkreis zu bilden. Sie sprachen am selben Abend gleich den ersten gemeinsamen Termin ab.

 
 

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