NW vom 17.07.2010
von KARSTEN SCHULZ
Antrag des FC Preußen auf finanzielle Unterstützung nach einem Einbruchschaden stößt bei Opposition auf Ablehnung
Espelkamp.
JürgenLahude, Geschäftsführer des 1. Vehlager Zucht-, Reit- und Fahrvereins, war sichtlich erfreut: Er kann bei seinen Vereinskollegen mit der Nachricht aufwarten, dass der Verein noch in diesem Jahr 1.730 Euro für die Anschaffung von zehn neuen Sprüngen zur Ausbildung im Springreiten sowie einem Dressurviereck erhält (die NW berichtete bereits).
Die Mitglieder des Ausschusses für Generationen, Sport und Vereinswesen stimmten einstimmig zu. Nicht so harmonisch lief die Abstimmung beim Antrag des FC Preußen ab, der einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses zum Ersatz des beim Einbruch am 26. Mai gestohlenen und beschädigten Inventars stellte. Obwohl es sich hier nur um 500 Euro handelte, die erst 2011 zur Auszahlung kommen würden, entwickelte sich am Beispiel dieses Antrages eine Grundsatzdiskussion im Ausschuss.
Vor allem die Opposition wollte da nicht so ganz mitmachen. In dem vom Präsidenten Dr. Oliver Vogt unterzeichneten Antrag wurde deutlich, dass der Verein gerade damit beschäftigt war, die baulichen Voraussetzungen zu schaffen, um die Sicherheit im Vereinsheim und der Geschäftsstelle zu verbessern als sich der Einbruch ereignete. So sollten die Fenster und Eingangstüren gesichert und eine Alarmanlage e eingebaut werden. Dies war von den Versicherungsgesellschaften zwecks Abschluss einer Inventarversicherung zur Auflage gemacht worden. Doch war zum Zeitpunkt des Einbruchs der Verein noch nicht im Besitz einer gültigen Police, die dann gegriffen hätte.
