
Stellungnahme zum Sekundarschulbeschluss
Von Felix Quebbemann
Espelkamp (WB).
Der Ratsbeschluss zur Sekundarschule sorgt weiterhin für Diskussionsbedarf - nicht nur unter der Lehrerschaft (wir berichteten gestern) - sondern auch in den Parteien.
Die SPD-Politiker Reinhard Bösch, Jens Bölk (Stadtverbandsvorsitzender) und Reinhard Hülsmann (Fraktionsvorsitzender) haben jetzt eine Stellungnahme abgegeben, in der sie betonen, dass sie den Beschluss zur Schulform als »verfrüht« ansehen.
Zunächst aber betonen die SPD-Politiker. »Wir haben nichts gegen eine Sekundarschule.« Sie könnten mit der Schulform prima leben. Aber sie unterstreichen auch, dass sie die Schulform »nicht am grünen Tisch« bestimmen wollen.
»Es liegt keine Elternbefragung vor, aus der hervorgeht, dass die Eltern der zukünftigen Schüler der Sekundarstufe I eine Sekundarschule überhaupt wünschen«, stellt Hülsmann fest. Reinhard Bösch ergänzt. »Wir wollen, dass die Eltern befragt werden und wir dadurch erfahren, was die Eltern denn überhaupt wollen.«
Die SPD, sagt Jens Bölk weiter, unterstütze das Ziel des »längeren gemeinsamen Lernens«. Dies sei auch mit einer Gesamtschule möglich. »Beide Optionen stehen offen. Die Sekundarschule ist eine gute Gelegenheit.« Die Gesamtschule biete aber noch bessere Möglichkeiten. Diese Alternative sei aber nicht geprüft worden oder »mit falschen Zahlen, die die wirklichen Gegebenheiten nicht berücksichtigen«, sagen die SPD-Politiker.
Veröffentlicht am 18.05.2012
Sekundarschule: Lehrer äußern sich zu möglicher Trägerschaft
Von Felix Quebbemann
Espelkamp (WB).
Die Sekundarschule soll für Espelkamp das Modell der Zukunft werden. Das hat der Rat beschlossen. Doch wie sieht die Ausgestaltung der Trägerschaft aus? Darüber machen sich Karl-Heinz Brandhorst, Konrektor der Waldschule und Lehrer-Vertreter im Schulausschuss, sowie Lehrerkollege Helmut Brettholle, Mitglied des Lehrerrates, Gedanken.
»Es gibt einen großen Konsens, dass die Sekundarschule richtig ist. Das ist schon in Ordnung«, sagt Brandhorst. Brettholle fügt an, dass dies »dringend notwendig« sei, auch wenn Espelkamp derzeit mit mehr als 500 Hauptschülern noch eine positive Ausnahme darstelle. »Aber in Espelkamp werden auch immer weniger Schüler in den Hauptschulen angemeldet. Wir schaffen für das nächste Schuljahr gerade noch zwei fünfte Klassen.«
Die Sorge der beiden bezieht sich auf die Ausgestaltung der Trägerschaft. Sollte die Kirche diese sowohl für Gymnasium wie auch für Sekundarschule übernehmen, verabschiede man sich aus der öffentlichen Trägerschaft. Damit sieht Brandhorst aber Projekte der Waldschule wie den gemeinsamen Unterricht, den Ganztagsunterricht sowie verschiedene Kooperationen gefährdet. »Den gemeinsamen Unterricht gestalten wir seit fünf, sechs Jahren erfolgreich. Den Ganztagsunterricht gibt es seit 16 Jahren. Wir haben Angst, wenn wir aus der städtischen Trägerschaft herausgehen, dass es nicht so weitergeht.« Brettholle konkretisiert. Mit der Sekundarschule baue man eine neue Schulform auf. »Das heißt aber nicht, dass es keine Hauptschüler mehr gibt.« Es sei notwendig, dass die Hauptschüler an der neuen Schule entsprechend gefördert werden. »Sonst gehen sie unter.«
Veröffentlicht am 17.05.2012
NW vom 14.05.2012
VON KERSTIN KORNFELD
Als schon fast alle Stimmbezirke ausgezählt waren, konnte es Ewi Rahe (SPD) immer noch nicht fassen, zu tief saß der Schrecken der Landtagswahl vor zwei Jahren. Damals trennten ihn zum Schluss nur knapp 1,2 Prozentpunkte von seinem CDU-Gegenkandidaten Friedhelm Ortgies, nachdem es am Anfang noch gut für ihn ausgesehen hatte. Aber dieses Mal verfestigte sich die Tendenz: Der Hüllhorster lag zum Schluss 4,3 Prozentpunkte vor dem Rahdener und holte den Wahlkreis Minden-Lübbecke I (Lübbecker Land, Hille und Petershagen).
Veröffentlicht am 14.05.2012
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vielen Dank für das Vertrauen und für die 27.772 Erststimmen, die ich von den Wählerinnen und Wählern erhalten habe. Das sind 43,2 % aller Erststimmen.
Es ist für mich ein großer Vertrauensbeweis und gleichzeitig eine große Verantwortung, meinen Wahlkreis als direkt gewählter Abgeordneter in Düsseldorf zu vertreten. Ich werde mich bemühen, dieser Verantwortung gerecht zu werden und mich nach meinen Möglichkeiten einsetzen.
Die Bürgerinnen und Bürger im Mühlenkreis möchte ich ausdrücklich auffordern, sich mit ihren Anliegen und Vorschlägen für ein menschliches NRW an mich zu wenden.
Mein Dank gilt auch den vielen SPD-Mitgliedern aus den Stadt- und Gemeindeverbänden, sowie aus den Arbeitsgemeinschaften, die mich im Wahlkampf unterstützt haben.
Es hat Spaß gemacht!
Schon heute (Montag, 14.5.) fahre ich nach Düsseldorf, um mich gemeinsam mit Hannelore Kraft und anderen Mitgliedern des Landesvorstandes über das Wahlergebnis zu freuen.
Und morgen ist die erste Sitzung der SPD-Landtagsfraktion.
Ich freue mich auf meine künftigen Aufgaben.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr/Euer
E.-Wi. Rahe
Veröffentlicht am 14.05.2012
Quelle: NW vom 10.05.
von Hans Kracht
SPD ehrt Willi Vogt und Manfred Beckschewe
Es war eine stürmische Zeit, ein bewegtes Jahr 1976: Baader-Meinhof war hoch aktuell, die Gurtpflicht wurde eingeführt, und in Argentinien übernahmen Militärs die Herrschaft. Bei der Bundestagswahl gewann die sozialliberale Koalition, die SPD holte 42,5 Prozent, die CDU 38 Prozent und die FDP 7,9 Prozent. Die Grünen gab es damals noch nicht.
In jenem Jahr 1976 trat Willi Vogt der SPD bei. Jetzt wurde er in einer Zusammenkunft des Ortsvereins Isenstedt vom Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Reinhard Hülsmann für seine 35-jährige Mitgliedschaft geehrt. Und mit Willi Vogt wurde Manfred Beckschewe ausgezeichnet, der seit 25 Jahren in der Partei ist. Mit beiden verbindet Reinhard Hülsmann eine lange gemeinsame politische Arbeit, daran erinnerte er ? wie auch an das besagte Jahr 1976.
Veröffentlicht am 11.05.2012
20.05.2012, 11:00 Uhr JHV Bürgerverein Gestringen
23.05.2012, 16:00 Uhr Ausschuss für Stadtentwicklung
24.05.2012, 15:00 Uhr Verwaltungsrat AöR Stadtwerke Espelkamp
24.05.2012, 18:30 Uhr Eröffnung Waldfreibad
Ohne die Erfahrung bleibt eine Menge Weisheiten ganz unverständlich.
[Claudine de Tencin]
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