[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

.

Espelkamp. Wir machen Zukunft. SPD :


 

 

Topartikel Schule und Bildung; SPD fordert mehr Klarheit :

Jens Bölk, Stadtverbandsvorsitzender

Stellungnahme zum Sekundarschulbeschluss

Von Felix Quebbemann
Espelkamp (WB).

Der Ratsbeschluss zur Sekundarschule sorgt weiterhin für Diskussionsbedarf - nicht nur unter der Lehrerschaft (wir berichteten gestern) - sondern auch in den Parteien.
 

Die SPD-Politiker Reinhard Bösch, Jens Bölk (Stadtverbandsvorsitzender) und Reinhard Hülsmann (Fraktionsvorsitzender) haben jetzt eine Stellungnahme abgegeben, in der sie betonen, dass sie den Beschluss zur Schulform als »verfrüht« ansehen.

Zunächst aber betonen die SPD-Politiker. »Wir haben nichts gegen eine Sekundarschule.« Sie könnten mit der Schulform prima leben. Aber sie unterstreichen auch, dass sie die Schulform »nicht am grünen Tisch« bestimmen wollen.


»Es liegt keine Elternbefragung vor, aus der hervorgeht, dass die Eltern der zukünftigen Schüler der Sekundarstufe I eine Sekundarschule überhaupt wünschen«, stellt Hülsmann fest. Reinhard Bösch ergänzt. »Wir wollen, dass die Eltern befragt werden und wir dadurch erfahren, was die Eltern denn überhaupt wollen.«
Die SPD, sagt Jens Bölk weiter, unterstütze das Ziel des »längeren gemeinsamen Lernens«. Dies sei auch mit einer Gesamtschule möglich. »Beide Optionen stehen offen. Die Sekundarschule ist eine gute Gelegenheit.« Die Gesamtschule biete aber noch bessere Möglichkeiten. Diese Alternative sei aber nicht geprüft worden oder »mit falschen Zahlen, die die wirklichen Gegebenheiten nicht berücksichtigen«, sagen die SPD-Politiker.

Veröffentlicht am 18.05.2012

Sekundarschule: Lehrer äußern sich zu möglicher Trägerschaft
 

Von Felix Quebbemann
Espelkamp (WB).

Die Sekundarschule soll für Espelkamp das Modell der Zukunft werden. Das hat der Rat beschlossen. Doch wie sieht die Ausgestaltung der Trägerschaft aus? Darüber machen sich Karl-Heinz Brandhorst, Konrektor der Waldschule und Lehrer-Vertreter im Schulausschuss, sowie Lehrerkollege Helmut Brettholle, Mitglied des Lehrerrates, Gedanken.

»Es gibt einen großen Konsens, dass die Sekundarschule richtig ist. Das ist schon in Ordnung«, sagt Brandhorst. Brettholle fügt an, dass dies »dringend notwendig« sei, auch wenn Espelkamp derzeit mit mehr als 500 Hauptschülern noch eine positive Ausnahme darstelle. »Aber in Espelkamp werden auch immer weniger Schüler in den Hauptschulen angemeldet. Wir schaffen für das nächste Schuljahr gerade noch zwei fünfte Klassen.«
 

Die Sorge der beiden bezieht sich auf die Ausgestaltung der Trägerschaft. Sollte die Kirche diese sowohl für Gymnasium wie auch für Sekundarschule übernehmen, verabschiede man sich aus der öffentlichen Trägerschaft. Damit sieht Brandhorst aber Projekte der Waldschule wie den gemeinsamen Unterricht, den Ganztagsunterricht sowie verschiedene Kooperationen gefährdet. »Den gemeinsamen Unterricht gestalten wir seit fünf, sechs Jahren erfolgreich. Den Ganztagsunterricht gibt es seit 16 Jahren. Wir haben Angst, wenn wir aus der städtischen Trägerschaft herausgehen, dass es nicht so weitergeht.« Brettholle konkretisiert. Mit der Sekundarschule baue man eine neue Schulform auf. »Das heißt aber nicht, dass es keine Hauptschüler mehr gibt.« Es sei notwendig, dass die Hauptschüler an der neuen Schule entsprechend gefördert werden. »Sonst gehen sie unter.«

Veröffentlicht am 17.05.2012

NW vom 14.05.2012

VON KERSTIN KORNFELD

Als schon fast alle Stimmbezirke ausgezählt waren, konnte es Ewi Rahe (SPD) immer noch nicht fassen, zu tief saß der Schrecken der Landtagswahl vor zwei Jahren. Damals trennten ihn zum Schluss nur knapp 1,2 Prozentpunkte von seinem CDU-Gegenkandidaten Friedhelm Ortgies, nachdem es am Anfang noch gut für ihn ausgesehen hatte. Aber dieses Mal verfestigte sich die Tendenz: Der Hüllhorster lag zum Schluss 4,3 Prozentpunkte vor dem Rahdener und holte den Wahlkreis Minden-Lübbecke I (Lübbecker Land, Hille und Petershagen).


Da ließ es der Kandidat der Piraten weitaus gelassener als Rahe angehen. Als die NW ihn um 20.15 Uhr anrief, hatte er noch nicht einmal in seinen Computer geschaut, um sehen zu können, dass er bei den Erststimmen an dritter Stelle lag ? vor Jürgen Friese und Malte Rötz: Luzian Junkereit kam gerade vom Angeln.


Fast sechs Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren haben die Polit-Aufsteiger im nordwestlichen Mühlenkreis bei den Zweitstimmen geholt. Und noch mehr haben die Christdemokraten verloren: minus 6,48 Prozentpunkte. Jubel dagegen bei der SPD: Sie legte wie die FDP um knapp 2 Prozentpunkte zu. Bei den Grünen gab´s leichte Verluste, sie sind aber immer noch drittstärkste Partei. Die Linken spielen kaum noch eine Rolle: Sie verloren zwei Drittel ihrer Wähler.


Im Kreishaus Minden hatten sich gestern Abend Vertreter von SPD, CDU und Grünen versammelt. Kai Abruszat, Spitzenmann der FDP in Ostwestfalen und als Landtagsabgeordneter über seinen guten Listenplatz wieder nach Düsseldorf katapultiert, war dort geblieben. Er wolle Christian Lindner unterstützen, sagte er zur NW. Wohl auch beim Feiern. "Ein so hohes Ergebnis habe ich nicht erwartet." Die FDP sei bereits zu Unrecht beerdigt worden.
Als kurz nach 18 Uhr die ersten Prognosen auf der Leinwand im Kreishaus zu sehen waren, freute sich die SPD nicht nur über ihren Sieg im Land, sondern ziemlich schnell über den wahrscheinlichen des Genossen Ewi Rahe. "Bei dem Ergebnis kann er es schaffen", prognostizierte Bodo Böke (Lübbecke).

Veröffentlicht am 14.05.2012

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vielen Dank für das Vertrauen und für die 27.772 Erststimmen, die ich von den Wählerinnen und Wählern erhalten habe. Das sind 43,2 % aller Erststimmen.

Es ist für mich ein großer Vertrauensbeweis und gleichzeitig eine große Verantwortung, meinen Wahlkreis als direkt gewählter Abgeordneter in Düsseldorf zu vertreten. Ich werde mich bemühen, dieser Verantwortung gerecht zu werden und mich nach meinen Möglichkeiten einsetzen.

Die Bürgerinnen und Bürger im Mühlenkreis möchte ich ausdrücklich auffordern, sich mit ihren Anliegen und Vorschlägen für ein menschliches NRW an mich zu wenden.

Mein Dank gilt auch den vielen SPD-Mitgliedern aus den Stadt- und Gemeindeverbänden, sowie aus den Arbeitsgemeinschaften, die mich im Wahlkampf unterstützt haben.

Es hat Spaß gemacht!

Schon heute (Montag, 14.5.) fahre ich nach Düsseldorf, um mich gemeinsam mit Hannelore Kraft und anderen Mitgliedern des Landesvorstandes über das Wahlergebnis zu freuen.

Und morgen ist die erste Sitzung der SPD-Landtagsfraktion.

Ich freue mich auf meine künftigen Aufgaben.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr/Euer

E.-Wi. Rahe

Veröffentlicht am 14.05.2012

Quelle: NW vom 10.05.

von Hans Kracht

SPD ehrt Willi Vogt und Manfred Beckschewe

Es war eine stürmische Zeit, ein bewegtes Jahr 1976: Baader-Meinhof war hoch aktuell, die Gurtpflicht wurde eingeführt, und in Argentinien übernahmen Militärs die Herrschaft. Bei der Bundestagswahl gewann die sozialliberale Koalition, die SPD holte 42,5 Prozent, die CDU 38 Prozent und die FDP 7,9 Prozent. Die Grünen gab es damals noch nicht.

In jenem Jahr 1976 trat Willi Vogt der SPD bei. Jetzt wurde er in einer Zusammenkunft des Ortsvereins Isenstedt vom Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Reinhard Hülsmann für seine 35-jährige Mitgliedschaft geehrt. Und mit Willi Vogt wurde Manfred Beckschewe ausgezeichnet, der seit 25 Jahren in der Partei ist. Mit beiden verbindet Reinhard Hülsmann eine lange gemeinsame politische Arbeit, daran erinnerte er ? wie auch an das besagte Jahr 1976. 

 

Veröffentlicht am 11.05.2012

RSS-Nachrichtenticker :

- Zum Seitenanfang.